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Klimawandel

Klimawandel / globale Erderwärmung

Als Klimawandel, Klimaerwärmung oder auch globale Erwärmung bezeichnet man den Anstieg der Durchschnitttemperatur auf unserer Erde, der sich in den letzten Jahren seit der industriellen Revolution vollzogen hat. So hat sich die Temperatur in den letzten 60 Jahren um 0,9° C erhöht, wobei die Änderungen nicht überall gleich sind. So sind die tropischen Regionen relativ konstant geblieben, während die Temperatur bei den Polarmeeren um fast 3° angestiegen ist.

In Folge des Klimawandels schmelzen die Polkappen, der Meeresspiegel steigt, das Wetter wird immer extremer und unberechenbarer und nicht zuletzt leiden verschiedenste Ökosysteme. Als Hauptmaßnahme zur Reduzierung des Klimawandels gelten der individuelle Klimaschutz und die weltweite Klimapolitik, an denen sich manche Staaten stärker und andere weniger beteiligen.

Ursachen
Als Hauptursache des Klimawandels vermutet die Wissenschaft heute das Handeln des Menschen, welches sich größtenteils in der Emission von CO2 und anderen Gasen sowie dem damit verbundenen Treibhauseffekt äußert. Dieser ist an sich sogar wichtig für die Erde und nichts grundsätzlich Schlechtes. Denn wenn Sonnenstrahlung auf die Erde trifft, erwärmt sie diese. Ein Teil der Sonnenstrahlung, bei der es sich um langwellige infrarote Strahlung handelt, wird wieder reflektiert und zurück in den Weltraum geworfen. Allerdings wird ein Teil davon wiederum durch verschiedene Gase wie Ozon und Kohlendioxid (CO2) in der Erdatmosphäre gehalten. Die Strahlung hängt über der Erde und erwärmt sie zusätzlich. Dieser natürliche Treibhauseffekt, bei dem die Wärme wie in einem Treibhaus über der Erde hängt, ist in einem gewissen Maße gut. Denn ohne ihn würde die Durchschnittstemperatur auf der Erde nur rund -18° C betragen.

Außerdem befand sich die Höhe der Strahlungen und der Gase bis vor einigen Jahrzehnten in einem Gleichgewicht. Mit dem Aufkommen der industriellen Revolution in der Mitte bzw. in einigen Ländern zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde dieses Gleichgewicht allerdings gestört. Denn seither produziert der Mensch zusätzliche Treibhausgase, die die Wärme in der Atmosphäre halten und sie weiter aufheizen.

Die wichtigsten Treibhausgase, die der Mensch in zu hohen Mengen produziert, sind Wasserdampf, CO2 und Methan. Ozon spielt hingegen keine so große Rolle, wie noch vor einigen Jahren angegeben wurde. Wasserdampf, dessen Beteiligung am Treibhauseffekt man auf 40% bis 70% schätzt, entsteht hauptsächlich durch die Verbrennungsmotoren von Flugzeugen. CO2 ist mit 9% bis 26% an der Veränderung beteiligt und wird bspw. durch Abgase von Fahrzeugen sowie in Fabriken, in denen fossile Brennstoffe wie Erdöl oder Kohle als Energiequelle genutzt werden, erzeugt. Methan kommt durch biologischen Zersetzungsprozesse (bspw. auf Mülldeponien) in die Atmosphäre.

Folgen
Infolge des Treibhauseffektes und der damit verbundenen Erderwärmung kommt es zu einschneidenden Veränderungen der Welt. So werden durch das Schmelzen der Gletscher und des gestiegenen Meeresspiegels ganze Lebensräume zerstört. Eine andere Folge sind unberechenbare Wetterphänomene wie Überschwemmungen, starke Niederschläge, Waldbrände und Dürren. Diese sind nicht nur durch ihre Zerstörungswirkung für den Menschen und Tiere gefährlich. Vielmehr entstehen auch indirekte Gefahren, bspw. durch die Ausbreitung von Parasiten. Nicht zuletzt sind lebenswichtige Ressourcen wie landwirtschaftliche Erzeugnisse durch den Klimawandel bedroht.

Handlungsempfehlungen und Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels
Obwohl es immer noch einige Unklarheiten über den Klimawandel gibt, haben die Länder dieser Erde einstimmig entschieden, dagegen zu handeln. Und obwohl das Festlegen gemeinsamer Maßnahmen bei so vielen unterschiedlichen Nationen, von denen manche viel weiter entwickelt sind als andere, nicht einfach ist, wurden doch bereits einige Erfolge erzielt.

Ein solcher ist das Kyoto-Protokoll von 1997, das Höchstwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen festlegt. Eine weitere Maßnahme ist die sogenannte Energiewende. Hierbei wird versucht, alternative saubere Energiequellen zu finden, die nicht auf fossilen Brennstoffen basieren.

Neben diesen Initiativen kann auch jeder Bürger selbst etwas zum Klimaschutz beitragen, wobei dabei hauptsächlich auf die Reduzierung von CO2-Emissionen abgezielt wird. Dies kann bspw. durch das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel (um eine Nutzung des Autos zu verhindern) oder durch die Installation von Photovoltaik-Anlagen passieren.

Quellen:
http://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/klimawandel/der-treibhauseffekt/die-wichtigsten-treibhausgase/
http://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/klimawandel/der-treibhauseffekt/
http://www.wetteronline.de/klimawandel
http://www.ve-do-koeln.de/wordpress/motivation/klima/klimaauswirkungen/
http://www.wahrheiten.org/blog/klimaluege/
http://www.oekosystem-erde.de/html/klimawandel-02.html
http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/folgen-des-klimawandels
https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhausgas
https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserdampf
https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt#Atmosph.C3.A4rischer_Treibhauseffekt
https://de.wikipedia.org/wiki/Kyoto-Protokoll
https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung#Vermeidungsstrategien_.28Klimaschutz.29
https://de.wikipedia.org/wiki/Folgen_der_globalen_Erw%C3%A4rmung

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Written by Stefan

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